GEO-MEISSEN®

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„One man’s meat is another man’s poison.“ (Des einen Leid ist des anderen Freud.)

Vermutlich wird es der weltgewandte Herr Dr. Kurtzke im Triebischtal so verkünden? Denn ab Ende Mai hat er wieder voll zu tun, so titelte die Sächsische Zeitung in der vergangenen Woche. Wir Meißner werden endlich wieder in den Medien von Ihm hören.

So oder so ähnlich wird es klingen und wir wollen die Ersten sein, die diese Meldung zum Wohle der Manufaktur in die Welt tragen:

MEISSEN. Wie Sie durch die Medien des Landes erfahren haben tobte in Meißen-Triebischtal im Mai des Jahres 2014 ein verheerendes Unwetter.

Schlammlawinen zogen durch das Triebischtal. Binnen kurzer Zeit zerstörten sie die gesamte Infrastruktur des Tales. Stromausfälle legten das öffentliche Leben lahm. Zum dritten Mal mussten diese Region eine verheerende Katastrophe über sich ergehen lassen.

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Sanierer und Erneuerer des Konzerns war nie anvisierter Sinn und Zweck, dass Erwirtschaften von Verlusten. Jedoch vor diesen natürlichen Gewalten gibt es kein entkommen und so sind wir gezwungen einen Verlustvortrag* zu beschließen. Selbst ein Standortwechsel sollte man in Zukunft bedenken. Ein Steuerzahler getragenes Unternehmen kann dies nicht immer und immer wieder schultern, dies sind wir den Bürgern, der Kultur sowie August dem Starken und letztendlich der ganzen Welt schuldig.

gez. GEO-MEISSEN®

* (Anm. d. R.: Ein Verlustvortrag ist die Summe der Verluste, die in den abgelaufenen Wirtschaftsjahren/Veranlagungszeiträumen angefallen sind und nicht mit positiven Einkünften verrechnet werden konnten. Diese Verluste können auf spätere Wirtschaftsjahre/Veranlagungszeiträume vorgetragen werden. ) 


PS:  Am Rande der Pressekonferenz erzählte mir mein Kollege der New York Times, er hätte letzte Nacht schlecht geschlafen. Beinahe wäre es mir über meine Lippen gekommen: “ … und ich träume schlecht“ … und bin TT-Patient. ( Triebischtal traumarisiert)

2 Kommentare

  1. Hallo,

    ich mag eure Beiträge und lese sie regelmäßig. Aber bitte achtet doch beim Verfassen auf Rechtschreibung, Grammatik, Satzbau und fehlende Wörter. So etwas wertet eure rundum gelungene Seite und eure herrlich satirisch kritischen Beiträge sehr ab.
    Das ist sehr schade. Ansonsten: Weiter so!

    Ironium

    • Lieber Ironium,

      Dein Lob freut uns sehr und der Kritik stellen wir uns ebenfalls.
      Eine Erklärung der Fehlerhäufigkeit in der letzten Zeit ist, unser „Korrektorat“ hat seit 8 Monaten eine neue Hauptbeschäftigung und liest vieles erst im nach hinein. Die Autoren schreiben immer unter Zeitdruck und sind im Geiste schon bei der nächsten Idee, sodass die deutsche Rechtschreibung leider zu häufig vernachlässigt wird.
      Wir wollen und müssen uns da bessern! Bitte hilf uns mit und sende Korrekturvorschläge an redaktion@meissen21.de. Danke!

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